Die Kunst der richtigen Vorratshaltung für Obst und Gemüse

Einmachen, Dörren oder doch Einfrieren? Wer selbst Obst und Gemüse anbaut, hat häufig im Sommer mehr Ertrag als man essen kann. Und dann stellt sich die Frage, was tun mit der reichen Ernte? Wie lassen sich Überschüsse am besten haltbar machen, so dass man sich auch im Winter noch selbst versorgen kann. Diese Fragen beantwortet die Vorrats- und Ernährungsexpertin Hildegard Rust am Donnerstag, den 22. Oktober in unserem Herbstvortrag „Ein Vorrat für alle Fälle – Praktische Vorratshaltung speziell für Obst und Gemüse“. Zu der kostenlosen Veranstaltung laden wir ab 19 Uhr alle Interessierten ins Schützenhaus am Hagen ein.

Die Möglichkeiten Lebensmittel länger haltbarzumachen sind vielfältig. Von der richtigen Lagerung über das Gefrieren, Einmachen, Trocknen und Dörren, Fermentieren und Einsalzen bis zur alkoholischen und der Milchsäuregärung. Am Donnerstagabend gibt Rust einen Überblick über verschiedene Methoden und erläutert worauf man achten muss, wenn man Obst und Gemüse schonend konservieren möchte. Die richtige Vorratshaltung ist der ehemaligen Leiterin des Referats Ernährung im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Mitbegründerin des Straubinger Schrannenmarkts ein wichtiges Anliegen. Sie veröffentlichte mehrere Bücher zu diesem wichtigen Thema, unter anderem das Standardwerk „Vorrat halten“. In ihrem Vortrag erläutert die Diplom-Ökotrophologin das kleine Einmaleins der Haltbarmachung und zeigt, warum ein guter Lebensmittelvorrat so sinnvoll ist. Denn die Konservierung von überschüssigem Obst und Gemüse ist nicht nur ein wichtiger Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung, sondern auch eine gute Basis für ganzjährig gesunde und regionale Lebensmittel aus dem eigenen Garten.

Abgerundet wird unsere Herbstversammlung wieder mit einer Obstausstellung, in der unterschiedliche Apfel- und Birnensorten gezeigt werden. Wir freuen uns auf Euch und bringt gerne auch interessierte Freunde und Bekannte mit.